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„Unperfekt – und trotzdem genau richtig!“.

Christen sind Baustellen …

Liebe Leserin, lieber Leser, machen wir uns nichts vor: Unsere Welt und wir mit ihr sind eine Baustelle. Sie und ich – wir alle.

Liebe Leserin, lieber Leser,

machen wir uns nichts vor: Unsere Welt und wir mit ihr sind eine Baustelle. Sie und ich – wir alle. Und jeder unserer Mitmenschen weiß das auch. Selbst frisch Verliebte stellen in der Regel nach spätestens sechs Wochen fest, dass alle Schmetterlinge im Bauch die Erkenntnis nicht übertünchen können: Wir leben als unperfekte Menschen mit anderen unperfekten Menschen in einer unperfekten Welt.

Für Gott scheint das aber OK zu sein. Auch wenn er selbst alles andere als unperfekt ist. Die Autoren der Bibel sind überzeugt: Gott ist vollkommen, ohne Fehler, absolut perfekt. Wir Menschen sind es, die jede Perfektion verloren haben und unsere Welt gleich mit.

Die gute Nachricht ist: Der perfekte Gott lässt sich weiterhin ein auf eine unperfekte Welt. Auf unperfekte Menschen. Gott ist ein Baumeister, und er lässt seine Menschen und seine Welt trotz ihrer Mängel nicht verfallen, sondern er investiert und baut weiter.

Dazu braucht Gott uns Menschen, so ergänzungsbedürftig, beschränkt, fehlerhaft und unvollkommen wir auch sind. Wir sind gewissermaßen die Arbeitskräfte seiner Baustelle „Reich Gottes“ mit dem Auftrag versehen unsere Begabungen und Stärken, die wir ja trotz aller Unvollkommenheit haben, einzubringen. Dabei lässt uns Gott aber nicht allein. Gott behält Bauaufsicht.

Und eines Tages wird das Ende der Bauarbeiten erreicht sein - so unsere Hoffnung: Keine Tränen mehr, kein Tod, kein Leid, kein Geschrei, kein Schmerz mehr, sondern nur noch Leben in Fülle!

Ihnen ein gesegnetes Osterfest!

Imke Goerlitz, Pfarrerin


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